Chaga

Chaga – der König der Vitalpilze
Um den Vitalpilz Chaga (Inonotus obliquus) ranken sich zahlreiche Mythen. So soll einer Sage nach bereits Wladimir Monomach, im 12. Jahrhundert Großfürst von Kiew, regelmäßig Tee aus dem Chaga-Pilz getrunken haben, da er fest von dessen wohltuenden Eigenschaften überzeugt war.
Chaga
Herkunft, Anbau und Verwendung des Chaga-Pilzes
Auch die Einwohner Sibiriens nutzen Chaga-Tee bereits seit vielen Jahrhunderten als Nahrungsergänzungsmittel. Im deutschsprachigen Raum ist der Chaga- oder Tschaga-Pilz vor allem unter dem Namen „Schiefer Schillerporling“ bekannt. Weitere, in Europa aber deutlich seltenere Bezeichnungen lauten Fungus betulinus, Kabanoanatake, Hua Shugu (Bai Hua Rong) und Hua Jie Kong Jun. Der Chaga mag zwar der „König der Vitalpilze“ sein – doch sein Äußeres lässt darauf nicht unbedingt schließen: Der an Bäumen wachsende Pilz erinnert an knollige, braune bis schwarze, unregelmäßig gefurchte Rinde. Mit zunehmendem Alter werden die Knollen des Schiefen Schillerporlings so dunkel, dass der Eindruck entsteht, der Baum sei an den betroffenen Stellen verbrannt. Der Chaga oder Schiefe Schillerporling ist in den Waldgebieten Russlands, Polens und Skandinaviens zu Hause. Auch in Kanada und Japan wächst er hin und wieder, in Mitteleuropa dagegen ist er sehr selten. Als Parasit befällt der Schiefe Schillerporling Laubbäume – vor allem Birken – und verursacht dabei starke Weißfäule. Der Schiefe Schillerporling zählt zu den wenigen Pilzen, die sich nicht züchten lassen. Sein Vorkommen beschränkt sich also auf die freie Natur. Entsprechend stammt unser Chaga aus reiner Wildsammlung. Als Vitalpilz verarbeitet werden ausschließlich Chaga-Knollen, die auf Birken gewachsen sind. Als Speisepilz hat der Chaga keinerlei Bedeutung. Dafür wird er in den Gebieten, in denen er verbreitet ist, aber bereits seit Jahrhunderten in getrockneter und geschroteter Form als Aufguss getrunken, da seine wohltuenden Eigenschaften dort schon früh bekannt wurde. Genutzt wird der Schiefe Schillerporling vor allem als Tee. Doch auch Chaga-Aufguss mit Kaffee erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
 
Inhaltsstoffe des Chaga-Pilzes
Nicht umsonst wird der Schiefe Schillerporling auch als „König der Vitalpilze“ bezeichnet. Denn er weist eine einzigartige Kombination unterschiedlicher Inhaltsstoffe auf, unter anderem verschiedene Polyphenole und Polysaccharide, die als wertvolle Antioxydanzien gelten. Insbesondere hervorzuheben sind die Beta-Glucane, die im Chaga in hoher Konzentration vorkommen. Insgesamt haben sich die im Chaga enthaltenen antioxidativen Substanzen als sehr gut wasserlöslich erwiesen, wodurch sie für den menschlichen Organismus besonders leicht verfügbar sind. Verschiedene Gerbstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe – insbesondere Kalium, Natrium und Magnesium – machen den Chaga auch darüber hinaus zum Vitalstoff-Kraftpaket. Ein besonderes Extra des Chaga ist der Vitalstoff Betulin, den der Pilz vermutlich aus seinem Wirtsbaum, der Birke, synthetisiert. Über die lange Wachstumszeit des Chagas hinweg sammelt sich das Betulin, das in Form von Betulinsäure häufig Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen ist, offenbar im Pilz an.

 
Chaga: Diese Darreichungsformen können Sie bei Hawlik kaufen
Wie bei allen Heilpflanzen kann die Konzentration der Inhaltsstoffe im unbehandelten Pilz sehr unterschiedlich sein. In der Anwendung und Dosierung von Chaga empfiehlt sich deshalb eine standardisierte Verarbeitung, wie sie bei den Hawlik-Vitalpilz-Produkten gewährleistet ist. Da der Chaga wild geerntet wird, stellen wir bei Hawlik durch umfassende Analysen sicher, dass die Inhaltsstoffe nicht durch Umweltbelastungen beeinflusst werden. So können Sie sicher sein, dass auch bei Wildsammlung reine Natur in unseren Produkten landet. In unserem Shop können Sie den Schiefen Schillerporling in den folgenden Darreichungsformen kaufen:

 
Chaga Extrakt Kapseln
Hochkonzentrierte Dosierung durch Extraktion auf 30% Polysaccharide. Mit einer Extradosis Vitamin C. Enthält pro Kapsel 300 mg Vitalpilz-Extrakt und 55 mg Ester-C® (40 mg Vitamin C Gehalt). Für unser Chaga-Extrakt lösen wir mittels eines patentierten Extraktionsverfahrens die Polysaccharide aus den Chitinwänden des ganzen Pilzes, wodurch diese für den Körper leichter verfügbar werden.
Anwendung und Dosierung: 2x täglich zwei Chaga-Extrakt-Kapseln mit reichlich Flüssigkeit zu den Mahlzeiten.
 
Chaga Tee (geschrotet)
Unser Chaga Schrot eignet sich hervorragend für die Zubereitung als Heißwasser-Extrakt – zu genießen beispielsweise pur als Tee oder in Kombination mit Kaffee, Kräutern, Gewürzen oder Früchten. Anwendung und Dosierung: 2-4 Esslöffel Chaga Schrot mit 1 Liter heißem Wasser aufgießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Je mehr Chaga Schrot Sie verwenden, umso herber wird der Tee!
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